Anlagelexikon

Abgeltungssteuer bedeutet, dass Kapitalerträge (Zinserträge, Dividenden, realisierte Kursgewinne, Spekulationsgewinne und Bonuszahlungen), nicht mit dem persönlichen Steuersatz, sondern mit einer Pauschalsteuer von 25 % besteuert werden. Hinzu kommen der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls die Kirchensteuer.

Der Altersentlastungsbetrag ist ein Steuerfreibetrag, der älteren Steuerzahlern gewährt wird. Der Altersentlastungsbetrag wird auf sonstige Einkünfte angerechnet, etwa Einkünfte aus Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung oder aus nichtselbstständiger Arbeit, und senkt das zu versteuernde Einkommen.

In der Anlage AV werden die Ausgaben für die Riester-Rente eingetragen. Für die meisten Riester-Sparer lohnt es sich, die Anlage AV auszufüllen. Das Finanzamt prüft dann im Rahmen einer Günstigerprüfung, ob die Steuerersparnis durch die Beitragszahlungen höher ist als die staatlichen Zulagen. Dies ist insbesondere bei Gutverdienern und Kinderlosen der Fall.

Die Anlage KAP wurde 2009 grundlegend überarbeitet. Hintergrund ist die Einführung der Abgeltungssteuer: Seit 1. Januar 2009 werden Kapitalerträge nicht mehr mit dem persönlichen Steuersatz, sondern mit einer Pauschalsteuer von 25 % (plus Solidaritätszuschlag von 5,5 % und ggf. Kirchensteuer) belegt.

In der Anlage Vorsorgeaufwand tragen Sie Ausgaben für die private und gesetzliche (Alters-)Vorsorge ein, also Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung, Krankenversicherung, Rürup-Rente usw. Angaben zur Riester-Rente werden in der Anlage AV eingetragen.

Die Arbeitnehmersparzulage ist ein staatlicher Zuschuss zum Zweck des Vermögensaufbaus von sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmern. Sie wird im Zusammenhang mit den vermögenswirksamen Leistungen gezahlt.

Der Ausgabeaufschlag ist eine Gebühr, die ein Kreditinstitut oder eine Kapitalanlagegesellschaft, etwa ein Fonds, dem Käufer eines Wertpapiers (z.B. Fondsanteil) in Rechnung stellt. Der Ausgabeaufschlag wird in Prozent angegeben und auf die Gesamtsumme des angelegten Kapitals berechnet.

Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden seit dem 1. Januar 2005 nicht mehr mit dem Ertragsanteil besteuert, sondern mit dem so genannten Besteuerungsanteil. Die Höhe des Besteuerungsanteils hängt vom Jahr des Rentenbeginns ab.

Die Bewertungsreserven sind Bestandteil der Überschussbeteiligung, mit der Versicherte bei Lebensversicherungen und Rentenversicherungen an Erträgen des von ihnen eingezahlten Kapitals beteiligt werden. Zu den Überschüssen gehören nämlich nicht nur laufende Erträge wie Zinszahlungen oder Dividenden, sondern auch Buchgewinne, die sich aus der Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem Marktwert einer Anlage ergeben. Diese Buchgewinne werden auch Bewertungsreserven genannt.

Nach einem Beschluss des Bundesfinanzministeriums ist die Deutsche Finanzagentur zum Jahresende 2012 aus dem Geschäft mit Privatkunden ausgestiegen. Damit verschwindet eine Institution der privaten Geldanlage, die für extrem hohe Sicherheit – zuletzt allerdings auch für niedrige Zinsen – steht. Für Anleger bedeutet das konkret:

Bundeswertpapiere können Sie über jede Bank oder Sparkasse kaufen und in Ihrem Depotkonto verwahren. Hierfür entstehen in der Regel Kosten, insbesondere Depotgebühren. Die gebührenfreie Alternative ist ein Konto bei der Deutschen Finanzagentur, ein so genanntes Schuldbuchkonto.

Für die Eröffnung eines Online-Depots stellen fast alle Banken Unterlagen ins Netz. Diese können gewöhnlich online ausgefüllt werden und müssen dann ausgedruckt und unterschrieben an die Bank zurückgeschickt werden. Folgende Unterlagen und Angaben benötigt die Bank in der Regel:

Für Depotverwaltung und Depotführung fallen Kosten an. Diese Gebühren unterscheiden sich zum Teil sehr stark von Bank zu Bank. Faustregel: Direktbanken und Online-Broker haben niedrigere Depotkosten als Filialbanken.

Es gibt verschiedene Gründe einen Depotübertrag oder Depotwechsel vorzunehmen. Häufig sind es Lockangebote von Banken, etwa in Verbindung mit einem hoch verzinsten Tagesgeldkonto. Vor einem Wechsel sollten sich Anleger die Konditionen der neuen Bank genau anschauen und mögliche Kosten durchrechnen.

Die Verwaltung eines Depots umfasst von der Kontoführung bis zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren alle Vorgänge, die bei der Depotführung anfallen. Online-Banken bieten heute verschiedene Instrumente zur Depotverwaltung an. Die wesentlichen sind:

Das Wort Derivat stammt vom lateinischen Verb "derivare" ab und bedeutet "abgeleitet". Ein Derivate-Wertpapier bezieht sich immer auf einen anderen Finanztitel, den so genannten Basiswert (Englisch: Underlying).

Unter dem Begriff Einlagensicherungsfonds wird in Deutschland ein ganzes System verschiedener Einlagensicherungsfonds verstanden:

Der EONIA (Euro Overnight Index Average) ist der Zinssatz, für den sich Banken aus dem Euroraum über Nacht Geld leihen.

Der Ertragsanteil ist der steuerpflichtige Anteil einer Rente. Die Höhe des Ertragsanteils hängt vom Alter des Rentenberechtigten bei Rentenbeginn ab.

Der EURIBOR (European InterBank Offered Rate) ist der durchschnittliche Zinssatz, zu dem sich europäische Banken untereinander Anleihen in Euro gewähren. Der EURIBOR wird für verschiedene Laufzeiten ermittelt: von einer Woche bis 12 Monate.

Immer häufiger werden Fonds geschlossen. Das Münchner Analysehaus Fonds Consult rechnet nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung aus dem Juli 2009 damit, "dass bis Mitte 2011 rund 900 der 6000 Publikumsfonds  für Privatanleger verschwinden." Was können Anleger tun, wenn sie Post von ihrer Depotbank oder der Fondsgesellschaft bekommen?

Mit einem Freistellungsauftrag können Anleger verhindern, dass ihre Bank oder Sparkassen Steuern auf ihre Kapitalerträge an das Finanzamt abführt. Die maximale Summe, die Anleger freistellen können, ergibt sich aus dem Sparer-Pauschbetrag. Dieser beträgt 801 € (Ehepaare und Lebenspartner, die nich dauerhaft getrennt leben: 1602 €). Für darüber liegende Kapitalerträge führt die Bank Abgeltungssteuer an den Fiskus ab.

Der Garantiezins (auch Höchstrechnungszins genannt) ist der Zinssatz, mit dem der Sparanteil von Lebensversicherungen und Rentenversicherungen mindestens verzinst wird. Seit 1. Januar 2017 beträgt er nach einem Beschluss des Bundesfinanzministeriums nur noch 0,9 Prozent.

Der Grundfreibetrag ist den Betrag, bis zu dem das zu versteuernde Einkommen steuerfrei bleibt. 2017 liegt der Grundfreibetrag bei 8.820 € (17.640 € bei zusammen veranlagten Ehepaaren und Lebenspartnern). 2018 soll der Grundfreibetrag um 180 € auf dann 9.000 € steigen. Wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen unterhalb dieses Betrags liegt, brauchen Sie keine Einkommensteuer zu zahlen.

Selbstständige und Freiberufler entscheiden sich häufig für eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital. Meist dient ein solches Finanzierungskonzept der Finanzierung einer vermieteten Immobilie.

Eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital zählt zu den schwierigeren Finanzierungsvarianten. Und zu den risikoreicheren. Allerdings lassen sich Banken angesichts historisch niedriger Zinsen auf eine solche Finanzierungsart heute häufiger ein als noch vor Jahren.

Kernstück vieler Immobilienfinanzierungen ist ein Annuitätendarlehen. Es ist die häufigste und zugleich transparenteste Form der Finanzierung. Das Annuitätendarlehen kann sowohl zur Finanzierung selbstgenutzter Immobilien als auch vermieteter Immobilien genutzt werden.

Eine Anschlussfinanzierung folgt meist nach Ablauf der Zinsbindungsphase eines Immobilienkredits. Ein neues Darlehen löst das alte ab.

Bausparen hat Deutschland eine lange Tradition. Das klassische Bausparen zielt auf Bauwillige, die ihr Eigenheim auf lange Sicht planen. Diese Form der Immobilienfinanzierung für selbstgenutzte Immobilien ist so beliebt, weil sie nach einem einfachen Prinzip funktioniert: Auf der einen Seite sind die Sparer, sie zahlen Geld in die Bausparkasse ein. Auf der anderen Seite sind die Bauherren, sie erhalten einen Kredit.

Für die Berechnung einer Immobilienfinanzierung ist die Belastungsgrenze ein wichtiger Faktor. Sie ergibt sich aus der Differenz von Einnahmen und Ausgaben. Diese Differenz ist die größtmögliche Summe, mit der ein Kredit monatlich bedient werden kann.

Ob Immobilienkauf oder Anschlussfinanzierung: Für die Immobilienfinanzierung ist die Beratung bei der Bank enorm wichtig. Auf das Kreditgespräch mit der Bank sollten sich Kreditnehmer gut vorbereiten. Was zu tun ist und welche Unterlagen gebraucht werden lesen Sie hier.

Diese Bonitätsermittlung für Selbstständige fasst die wichtigsten Elemente einer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung zusammen. Die Kredit gebende Bank verlangt unter Umständen weitere Unterlagen.

Auf Basis der Vermögensaufstellung kann die Höhe des Eigenkapitals und des Kreditbedarfs für die Immobilienfinanzierung berechnet werden. Die Grundformel hierfür lautet Vermögen minus Schulden gleich Eigenkapital.

Mehr als 65 Prozent älterer Darlehensverträge, die seit dem 2. November 2002 abgeschlossen wurden, enthalten nach Expertenschätzungen fehlerhafte Widerrufsbelehrungen. Die Kreditverträge sind deshalb unwirksam. Damit erhalten Kreditnehmer von Immobilienkrediten die Möglichkeit, ihren Darlehensvertrag vorzeitig zu kündigen und bessere Konditionen auszuhandeln, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden muss

Jede Immobilienfinanzierung ist anders, aber immer geht es darum, ein tragfähiges Finanzierungskonzept zu erstellen. Dieses sollte die vorhandenen Möglichkeiten ausnutzen, die vorhandenen Risiken aber auch nicht ausblenden.

Fördermittel als Beitrag zur Immobilienfinanzierung sind abhängig von der vorgesehenen Nutzung der Immobilie. Für vermietete Immobilien gibt es nur wenige Fördermittel, die von der KfW kommen, ehemals Kreditanstalt für Wiederaufbau. Für selbstgenutzte Immobilien gibt es hingegen zahlreiche Fördermöglichkeiten.

Wenn sich ein Kreditnehmer für seine Immobilienfinanzierung günstige Zinsen für ein Darlehen sichern will, auf das er erst in der Zukunft zurückgreifen will, spricht man von einem Forward Darlehen.

Am Beginn aller Überlegungen zur richtigen Immobilienfinanzierung steht eine Aufstellung der Kosten – egal ob eine Immobilie selbstgenutzt oder vermietet werden soll. Dafür ist es notwendig, sich einen Überblick über die vorhandenen Finanzen zu verschaffen. Was kann ich mir leisten, wie viel Geld ist nötig?

Mit dieser Aufstellung der Einnahmen und Ausgaben können zukünftige Immobilienbesitzer ihre laufenden Kosten berechnen.

Der Kreditbedarf oder auch Kreditrahmen bezeichnet die maximale Höhe des Hypothekendarlehens für die Finanzierung der gewünschten Immobilie.

Immobilienbesitzer, die ihre Baufinanzierung vor Beginn der derzeitigen Niedrigzinsphase abgeschlossen haben, schauen neidisch auf die heute angebotenen, deutlich besseren Zinskonditionen. Der Gedanke liegt nahe, den bestehenden Kredit vor Ablauf des Vertrages zu kündigen und einen neuen mit besseren Zinskonditionen abzuschließen, mit anderen Worten umzuschulden. Weitere Gründe für eine vorzeitige Kündigung können die kürzere Laufzeit eines neuen Kredits oder bessere Monatsraten sein, weil sich etwa die Belastungsgrenze verschoben hat.

Ein schlüssiges Konzept für eine Immobilienfinanzierung ist nicht vollständig ohne eine Auflistung der Nebenkosten.

Die Messgröße für den Erfolg eines Investments in eine vermietete Immobilie ist die Rendite. Für die Ermittlung spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Die wesentlichen sind: Höhe des Eigenkapitals, Kosten des Kredits (Zinsen und Tilgung), Höhe der Mieteinnahmen und Steuer.

Die folgende Vermögensaufstellung nennt nur beispielhaft Elemente von Soll und Haben.

Ein Index ist ein statistischer Messwert, mit dem die Entwicklung eines Wertpapiermarktes, einer Gruppe von Branchen- oder regionalen Wertpapieren oder Rohstoffen abgebildet wird.

Die meisten Verträge von privaten Rentenversicherungen räumen dem Anleger ein so genanntes Kapitalwahlrecht ein.

Der Kurswert ist der Preis einer Aktie, die an der Börse gehandelt wird. Der Kurswert eine Aktie bildet sich börsentäglich aus Angebot und Nachfrage.

Der Kurswert ist der tagesaktuelle Preis, der für eine Anleihe oder Aktie an der Börse gezahlt wird. Bei Anleihen wird der Kurs in Prozent angegeben. Die Formel für die Berechnung des Kurswertes sieht wie folgt aus: Kurswert = Nennwert x Kurs / 100.

Die Lagerstellengebühr, auch Clearstreaming-Gebühr genannt, ist eine Gebühr, die Banken teilweise beim Wechsel des Depots von einer zur anderen Bank erheben.

Wer die Beiträge für seine Lebensversicherung nicht mehr aufbringen kann oder will, hat die Möglichkeit, seinen Vertrag beitragsfrei zu stellen. Die Beitragsfreistellung ist ein gesetzlicher Anspruch und in § 176 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) geregelt.

Wer seine Lebensversicherung vor Ablauf zu Geld machen will, hat – neben kündigen und verkaufen – eine dritte Möglichkeit: Er kann ein Policendarlehen aufnehmen und seine Lebensversicherung beleihen.

Eine Lebensversicherung vorzeitig zu kündigen ist fast immer ein massives Verlustgeschäft. Im Falle einer Kündigung erhält man nämlich nicht die eingezahlten Beiträge zurück, sondern lediglich den vom Versicherer ermittelten Rückkaufswert.

In den meisten Fällen ist es besser, seine Lebensversicherung zu verkaufen, als sie zu kündigen. Der Vorteil: Sie bekommen mehr Geld zurück als bei einer Kündigung. Der Haken: Es ist gar nicht so einfach, einen Käufer zu finden.

Entscheidend für die Besteuerung von Lebensversicherungen und Rentenversicherungen ist das Datum des Vertragsabschlusses. Mit Inkrafttreten des neuen Alterseinkünftegesetzes zum 1. Januar 2005 haben sich die Regeln hier grundlegend geändert. Für die Riester-Rente und Rürup-Rente gelten besondere Regelungen, unabhängig vom Vertragsdatum.

Die modifizierte Duration ist eine Kennzahl, die angibt, wie stark der Kurs einer Anleihe oder eines Rentenfonds in Abhängigkeit von Veränderungen des Markzinssatzes steigt oder fällt.

Manche Banken und Sparkassen, vor allem aber Direktbanken und Online-Broker sowie Finanzwebsites bieten die Möglichkeit, ein kostenloses Musterdepot zu führen.

Der Nennwert bei Aktien ist der Anteil am Grundkapital einer Aktiengesellschaft. Aktien, die auf einem Nennwert basieren, nennt man Nennwertaktien.

Der Nennwert, auch Nominalwert genannt, ist der Geldbetrag, den der Herausgeber einer Anleihe (Schuldner) dem Käufer (Gläubiger) schuldet. Am Ende der Laufzeit muss der Herausgeber der Anleihe dem Käufer den Nennwert zurückzahlen.

Mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung (kurz: NV-Bescheinigung) können Sie verhindern, dass Ihre Bank oder Sparkasse Steuern auf Ihre Kapitalerträge ans Finanzamt abführt. Voraussetzung ist, dass Ihr zu versteuerndes Einkommen unterhalb des steuerlichen Grundfreibetrags liegt.

Mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung (kurz: NV-Bescheinigung) können Sie auch 2014 verhindern, dass Ihre Bank oder Sparkasse Steuern auf Ihre Kapitalerträge ans Finanzamt abführt. Voraussetzung ist, dass Ihr zu versteuerndes Einkommen unterhalb des steuerlichen Grundfreibetrags liegt.

Mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) können Anleger verhindern, dass ihre Bank oder Sparkasse Steuern auf Kapitalerträge ans Finanzamt abführt.

Zum 1. Januar 2010 wurde der steuerliche Grundfreibetrag, also der Betrag, auf den keine Einkommenssteuer erhoben wird, um 170 bzw. 340 Euro auf 8004 bzw. 16009 Euro (ledig/verheiratet) angehoben.

Der steuerliche Grundfreibetrag 2011 beträgt unverändert 8004 bzw. 16009 Euro (ledig/verheiratet). Bis zu diesem Betrag wird grundsätzlich keine Einkommenssteuer erhoben.

Der steuerliche Grundfreibetrag 2012 hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert, er beläuft sich weiterhin auf 8.004 bzw. 16.008 Euro (ledig/verheiratet). Für Anleger, deren Einkommen unter diesem Betrag liegt, kann es sich lohnen, eine Nichtveranlagungsbescheinigung (kurz: NV-Bescheinigung) zu beantragen.

Mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung (kurz: NV-Bescheinigung) können Sie auch 2015 verhindern, dass Ihre Bank oder Sparkasse Steuern auf Ihre Kapitalerträge ans Finanzamt abführt. Voraussetzung ist, dass Ihr zu versteuerndes Einkommen unterhalb des steuerlichen Grundfreibetrags liegt und Sie einen Antrag auf Ausstellung einer Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt einreichen.

Mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung (kurz: NV-Bescheinigung) können Sie auch 2016 verhindern, dass ihre Bank oder Sparkasse Steuern auf ihre Kapitalerträge ans Finanzamt abführt. Voraussetzung ist, dass ihr zu versteuerndes Einkommen unterhalb des steuerlichen Grundfreibetrags liegt und Sie einen Antrag auf Ausstellung einer Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt einreichen.

Mit der Abgabe einer Nichtveranlagungsbescheinigung (kurz: NV-Bescheinigung) können Sie auch 2017 verhindern, dass ihre Bank oder Sparkasse Steuern auf ihre Kapitalerträge ans Finanzamt abführt. Voraussetzung ist, dass ihr zu versteuerndes Einkommen unterhalb des 2017 geltenden steuerlichen Grundfreibetrags liegt und Sie einen Antrag auf Ausstellung einer Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt einreichen.

Für die technische Sicherheit des Depotzugangs sowie die gesamte Depotverwaltung und Depotführung gibt es bei online geführten Depots verschiedene Sicherheitsverfahren. Die wichtigsten Verfahren sind:

Immobilien gelten seit jeher als besonders sichere Form der Geldanlage. Diese Einschätzung gilt umso mehr in Zeiten einer niedrigen Verzinsung etwa von Tagesgeld- oder Festgeldanlagen, unsicherer Börsen und vor dem Hintergrund der Risiken anderer Geldanlagen. In unserem Ratgeber finden Sie die wichtigsten Informationen zur Immobilienfinanzierung.

Jede zweite Lebensversicherung wird vorzeitig gekündigt. Für den Versicherten ist dies in der Regel ein massives Verlustgeschäft. Bevor Sie ihre Lebensversicherung kündigen, sollen Sie daher die folgende Alternativen in Betracht ziehen:

  1. Lebensversicherung beitragsfrei stellen
  2. Lebensversicherung verkaufen
  3. Lebensversicherung beleihen: Policendarlehen

Die Riester-Rente ist eine Erfolgsgeschichte. Seit Einführung der staatlich geförderten Altersvorsorge 2002 haben mehr als 16 Millionen Deutsche einen Riester-Vertrag abgeschlossen. Allerdings: Knapp ein Fünftel der Verträge sind nach Schätzungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ruhend gestellt, d.h. es werden keine Beiträge mehr gezahlt. Welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Formen der Riester-Rente haben, und welche Anlageform für wen besonders geeignet ist, erfahren Sie in den Artikeln:

  1. Riester-Rentenversicherung
  2. Riester-Fondssparplan
  3. Riester-Banksparplan
  4. Wohn-Riester

Die wichtigsten Fragen rund um die Riester-Rente werden in unserem Anlagelexikon beantwortet:

Die Rürup-Rente / Basisrente ist in erster Linie für Selbstständige, Freiberufler und Unternehmer gedacht, die nicht gesetzlich rentenversichert sind und daher keinen Anspruch auf die Riester-Rente haben. Welche Vor- und Nachteile die unterschiedlichen Formen der Rürup-Rente haben, und welche Anlageform für wen besonders geeignet ist, erfahren Sie in den Artikeln:

  1. Rürup-Rentenversicherung
  2. Fondsgebundene Rürup-Rentenversicherung
  3. Rürup-Fondssparplan

Die wichtigsten Fragen rund um die Rürup-Rente werden in unserem Anlagelexikon beantwortet:

Wer Wertpapiere, egal ob Aktien, Anleihen, Fonds oder Zertifikate anlegen will, braucht ein Wertpapier-Depot. Dieses wird von Banken und Sparkassen, im Internet vor allem von Direktbanken, Online-Brokern und unabhängigen Finanzdienstleistern angeboten. Günstige Anbieter finden Sie in unserem Wertpapier-Depot Vergleich. Was bei einem Depot zu beachten ist, finden Sie in den Artikeln:

 

  1. Depoteröffnung
  2. Depotgebühren
  3. Depotübertrag
  4. Depotverwaltung
  5. Musterdepot
  6. Online-Depot

Für Anleger ist es in der Regel schwierig, die Bonität, also die Kreditwürdigkeit der Herausgeber von Anleihen einzuschätzen. Eine Orientierungshilfe hierbei bieten so genannte Rating-Agenturen.

Dass Berater von Banken, Sparkassen und Finanzdienstleistern nicht nur Berater sind, sondern auch Verkäufer, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Dass Verkäufer am liebsten das verkaufen, was am meisten Geld bringt, liegt ebenso auf der Hand. Aber: Was für den Verkäufer gut ist, muss nicht für den Käufer - also den Anleger - gut sein.

Beamte gehören, ebenso wie Richter und Berufsoldaten, zum Kreis der Förderberechtigten für die Riester-Rente. Sie können also als weiteren Baustein für ihre Altersvorsorge eine Riester-Rente abschließen.

Minijobber gehören nicht zu den versicherungspflichtigen Arbeitnehmern und haben daher auch keinen Anspruch auf Riester-Zulagen. Mit einem einfachen Trick lässt sich das ändern.

Eigentlich ist die Riester-Rente für sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer gedacht. Selbstständige und Freiberufler gehören gewöhnlich nicht zu diesem Personenkreis. Es gibt aber Ausnahmen, in denen Selbstständige sehr wohl eine Riester-Rente abschließen können.

Riester Verträge: Neuabschlüsse April - Juni 2011216.000 Riester-Verträge wurden zwischen April und Juni 2011 neu abgeschlossen. Damit erhöht sich der Gesamtbestand an Riester-Verträgen auf knapp 14,8 Millionen. Fast 40 Prozent aller Riester-Sparer hat sich im ersten Quartal 2011 für eine "klassische" private Rentenversicherung (siehe Abbildung) entschieden. Dabei ist diese Form der Riester-Rente aufgrund hoher Abschluss- und Verwaltungsgebühren besonders teuer und daher oft nicht die beste Wahl.

Bei der Riester-Rente gilt das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung. Das heißt: Während der Einzahlphase werden keine Steuern fällig, die Beitragszahlungen können sich sogar steuermindernd auswirken. Dafür muss die Rente später komplett versteuert werden.

Die Kündigung einer Riester-Rente ist – im Rahmen der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist (meist drei Monate) – jederzeit möglich. Sie hat aber gravierende Nachteile. Im Fall einer Kündigung müssen nämlich sämtliche bereits gezahlten Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden.

Anlageprodukte für die Riester-Rente müssen staatlich zertifiziert werden. Für die Zertifizierung ist seit dem 1. Juli 2010 das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn zuständig.

Der Staat fördert die Riester-Rente einerseits direkt durch Zulagen, andererseits indirekt zu Steuerersparnis.

Der Rückkaufswert ist der Betrag, den Versicherungsunternehmen im Fall einer vorzeitigen Kündigung einer Lebensversicherung an den Versicherungsnehmer auszahlen. Der Rückkaufswert entspricht nicht den eingezahlten Beiträgen. Er wird vom Versicherer nach – für den Kunden schwer durchschaubaren Kriterien – ermittelt.

Auch Angestellte und Beamte haben die Möglichkeit, eine Rürup-Rente abzuschließen. Dies kann sich vor allem für Arbeitnehmer mit einem hohen Einkommen lohnen, da sie besonders stark von der steuerlichen Absetzbarkeit der Beitragszahlungen profitieren.

Bei der Rürup-Rente gilt, wie bei der gesetzlichen Rentenversicherung auch, das Prinzip der nachgelagerten Besteuerung. Konkret bedeutet dies: Während der Einzahlphase wirken sich die Beitragszahlungen steuermindernd aus. Dafür muss die Rürup-Rente später versteuert werden.

Anlageprodukte für die Rürup-Rente müssen - genau wie bei der Riester-Rente - staatlich zertifiziert werden. Für die Zertifizierung ist seit dem 1. Juli 2010 das Bundeszentralamt für Steuern in Bonn zuständig.

Seit Ende 2004 gibt es in Deutschland einen gesetzlichen Sicherungsfonds für Lebensversicherungen und Rentenversicherungen. Alle Anbieter entsprechender Versicherungen mit Sitz in Deutschland sind zwangsweise Mitglied in dem Fonds.

Die Zahlungen aus einer Sofortrente sind einkommensteuerpflichtig. Allerdings ist die Sofortrente nur mit dem sogenannten Ertragsanteil zu versteuern.

Als Sondervermögen bezeichnen Juristen das Anlagevermögen von Kapitalanlegern bei einer Investmentgesellschaft - im Unterschied zum Vermögen, das der Investmentgesellschaft selbst gehört.

Die Beitragszahlungen zu einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung setzen sich aus drei Bestandteilen zusammen: dem Kostenanteil, dem Risikoanteil und dem Sparanteil.

Der Sparerpauschbetrag ist ein Freibetrag für Einkünfte aus Kapitalvermögen (z.B. Zinseinnahmen, Dividenden, realisierte Kursgewinne aus Aktienverkäufen). Der Sparerpauschbetrag beträgt 801 Euro (Ledige) bzw. 1602 Euro (Verheiratete). Bis zu dieser Höhe bleiben Kapitaleinkünfte steuerfrei.

Für jeden Fonds existiert die so genannte Total Expense Ratio (TER) oder Gesamtkostenquote. Sie soll Aufschluss über die Summe der Kosten und Gebühren als Prozentsatz des durchschnittlichen Fondsvolumens geben und muss seit 2004 im vereinfachten Verkaufsprospekt aufgeführt sein (§ 41 Deutsches Investmentgesetz).

Mit der Überschussbeteiligung werden die Versicherungsnehmer an den Überschüssen beteiligt, die das Versicherungsunternehmen mit den eingezahlten Beiträgen erwirtschaftet. Die Überschussbeteiligung besteht aus drei verschiedenen Komponenten: der laufenden Verzinsung, dem Schlussüberschuss und der Beteiligung an den Bewertungsreserven.

Die Umlaufrendite, auch Sekundärmarktrendite genannt, ist die durchschnittliche Rendite inländischer Anleihen erster Bonität, insbesondere Staatsanleihen. Bei der Ermittlung der Umlaufrendite werden nur festverzinsliche, bereits emittierte (also im Umlauf befindliche), auf Euro lautende Anleihen berücksichtigt.

Wer als Anleger Depots bzw. Konten bei mehreren Banken und/oder Sparkassen unterhält und während eines Kalenderjahres Verluste macht, kann sich je Finanzinstitut eine Verlustbescheinigung ausstellen lassen. Der Stichtag für die Ausstellung ist der 15. Dezember des laufenden Kalenderjahres.

Die vermögenswirksame Leistung (vL oder VWL) ist eine Geldleistung des Arbeitgebers, die entweder im für die Branche gültigen Tarifvertrag oder direkt im Arbeitsvertrag geregelt ist. Die vermögenswirksame Leistung wird vom Arbeitgeber auf das vom Arbeitnehmer gewählte Anlagekonto gezahlt. Je nach Anlagevertrag kann der Arbeitnehmer selbst Geld hinzuzahlen.

Investmentfonds erheben für Firmenanalysen, Controlling und vor allem für die Bezahlung der Fondsmanager eine Verwaltungsgebühr, manchmal auch Managementgebühr genannt.

Im Zins-Barometer finden Sie die aktuellen Konditionen für ausgewählte Anlageformen und Zinssätze. Das Zins-Barometer wird wöchentlich aktualisiert. Stand: 20.06.2017, alle Angaben ohne Gewähr.

Anlageform    
Tagesgeld (täglich verfügbar) 0,70 % *
Festgeld (1 Jahr) 1,25 % *
Sparbrief (4 Jahre) 1,33 % *
Zinssatz    
Euribor (3 Monate) -0,33 % **
Umlaufrendite 0,10 %
Bundesanleihen (10 Jahre) 0,28 %

* Zinssatz; die Gesamtrendite kann, abhängig von der Art der Zinsstellung und der Wiederanlage der Zinserträge, höher sein. Durchschnitt der zehn besten Anbieter.
** Stand: 19.06.2017

Der Zinseszinseffekt kommt zustande, wenn Zinserträge nicht an den Anleger ausgeschüttet werden, sondern in der Anlage verbleiben und wieder angelegt werden. Da es auf die Zinsen wiederum Zinsen gibt, erhöht sich die Rendite der Anlage.