Die Lagerstellengebühr, auch Clearstreaming-Gebühr genannt, ist eine Gebühr, die Banken teilweise beim Wechsel des Depots von einer zur anderen Bank erheben.

Wer die Beiträge für seine Lebensversicherung nicht mehr aufbringen kann oder will, hat die Möglichkeit, seinen Vertrag beitragsfrei zu stellen. Die Beitragsfreistellung ist ein gesetzlicher Anspruch und in § 176 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) geregelt.

Wer seine Lebensversicherung vor Ablauf zu Geld machen will, hat – neben kündigen und verkaufen – eine dritte Möglichkeit: Er kann ein Policendarlehen aufnehmen und seine Lebensversicherung beleihen.

Eine Lebensversicherung vorzeitig zu kündigen ist fast immer ein massives Verlustgeschäft. Im Falle einer Kündigung erhält man nämlich nicht die eingezahlten Beiträge zurück, sondern lediglich den vom Versicherer ermittelten Rückkaufswert.

In den meisten Fällen ist es besser, seine Lebensversicherung zu verkaufen, als sie zu kündigen. Der Vorteil: Sie bekommen mehr Geld zurück als bei einer Kündigung. Der Haken: Es ist gar nicht so einfach, einen Käufer zu finden.

Entscheidend für die Besteuerung von Lebensversicherungen und Rentenversicherungen ist das Datum des Vertragsabschlusses. Mit Inkrafttreten des neuen Alterseinkünftegesetzes zum 1. Januar 2005 haben sich die Regeln hier grundlegend geändert. Für die Riester-Rente und Rürup-Rente gelten besondere Regelungen, unabhängig vom Vertragsdatum.