Bundesschatzbriefe |
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Bundesschatzbriefe sind der Klassiker und zugleich der Bestseller unter den Bundeswertpapieren. Im Unterschied zu Bundesobligationen und Bundesanleihen werden sie nicht an der Börse gehandelt und unterliegen daher keinem Kursrisiko. Der Vorteil: Die Rendite steht schon beim Kauf der Anlage fest. Der Nachteil: Die Rendite fällt eher mager aus. Bundesschatzbriefe gehören zu den Stufenzinsanleihen. Das bedeutet: Der Zinssatz steigt von Jahr zu Jahr an. Bundesschatzbriefe werden in zwei Varianten angeboten:
Die Zinsen für Bundesschatzbriefe werden in unregelmäßigen Abständen an das marktübliche Zinsniveau angepasst. Entsprechen die Zinsen der aktuellen Ausgabe nicht mehr dem Marktniveau, so wird diese geschlossen und durch eine neue ersetzt. Wichtig: Für Bundesschatzbriefe, die Sie bereits erworben haben, gilt weiter der beim Kauf gültige Zinssatz. Die Anpassung der Zinsen betrifft nur Neuerwerbungen. Die Mindestanlagesumme beträgt 50 Euro, beim Direktkauf über die Finanzagentur des Bundes 52 Euro. Nach einer Sperrfrist von einem Jahr können die Bundesschatzbriefe zum Nennwert zurückgegeben werden. Das investierte Kapital wird dann zusammen mit den bis zum Rückgabetag aufgelaufenen Zinsen zurückgezahlt. Allerdings können maximal 5000 Euro pro 30 Zinstage und Serie zurückgegeben werden.
Sicherheit:Bundesschatzbriefe gehören - wie alle Bundeswertpapiere - zu den sichersten Anlagen überhaupt. Geeignet für:Anleger, die ihr Geld mittel- bis langfristig anlegen wollen und denen es vor allem auf Sicherheit ankommt. Aufgepasst:Im ersten Jahr der Anlage haben Sie keinen Zugriff auf Ihr Geld. Bei Typ B sollten Sie berücksichtigen, dass der gesamte Zinsertrag in einem Jahr zu versteuern ist. Falls Sie damit über den Sparerpauschbetrag rutschen, wird die höhere Rendite von Typ B unter Umständen durch Steuerzahlungen zunichte gemacht wird. Alternative Anlagemöglichkeiten: |

